Elektro-, Ultraschall- und Lasertherapie

Elektrotherapie

Als Elektrotherapie bezeichnet man die medizinische Anwendung des elektrischen Stroms. Je nach Ziel wird die Stromform, Frequenz, Stromstärke und Impulsbreite gewählt. Dadurch wird die Durchblutung gesteigert, die Wundheilung gefördert, Schmerzen gelindert, ein Ödem abgebaut, Muskeln gekräftigt oder entspannt. Elektrotherapeutische Massnahmen werden in der Physiotherapie selten isoliert eingesetzt, sondern meist mit aktiven Massnahmen zum Beispiel aus der funktionellen Bewegungstherapie oder medizinischen Trainingstherapie kombiniert. 

 

Ultraschall

Mechanische Wellen erzeugen zum einen Druckwechsel im Gewebe (mechanische Vibrationswirkung), zum anderen wird ein Teil der Schallenergie in Reibungsenergie umgewandelt (thermische Wirkung = verbesserte Durchblutung). Im Weichteilgewebe entsteht dadurch eine "Mikromassage".

Wirkung: Verbesserter Zellstoffwechsel, lokale Mehrdurchblutung,  anregende Wirkung auf die Geweberegeneration, Schmerzlinderung, Entzündungshemmung und Muskelentspannung.

 

Laser

Beim Laser wird mit einem elektromagnetischen gebündelten Lichtstrahl gearbeitet. 

Wirkung: "Biostimulation", das heisst Beschleunigung von Stoffwechselvorgängen und somit Förderung des Zellwachstums und der Zellregeneration.